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Auf dem Holzweg… Stegbau 2009

Der Segelverein braucht einen neuen Bootssteg.

Die Baufirma ist bereits angerückt und hat die erforderlichen Dalben eingerammt. Die Holzauflagen sollen von den Sportfreunden in Eigenleistung erbracht werden.

Wo aber bleibt die Holzanlieferung, die bereits für einen darauf folgenden Freitag avisiert war? Noch immer warteten wir aber auf die genaue telefonische Bestätigung. Die Warterei auf den angekündigten Anruf machte uns nervös. Wollten wir doch die schöne Wetterprognose für den Monat November, der sich seit dem Jahre 1883 wieder mal als ausgesprochen warm und sommerlich zeigte, für den Bau nutzen.

Die Anrufe unsererseits blieben ebenfalls erfolglos, weil sich kein Teilnehmer meldete. Mir kamen Bedenken, ob diese Firma überhaupt noch existent sei. Dem war dann auch so, der Steg hätte fertig sein können, so aber waren wir gehalten, eine neue Lieferfirma zu finden. Abgesehen von der Zeiteinbuße, die wir in Kauf nehmen mußten, klappte das relativ gut und wir erwarteten den Holztransport nunmehr von Wolgast am 03. Dezember 2009 so gegen 11.00 Uhr.

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Rechtzeitig waren wir vor Ort im Verein und warteten und warteten. Die Zeit verging bis irgendwann das Handy klingelte. Der Fahrer meldet seine Ankunft irgendwo vom Kablower Weg, er stehe vor einer verbrannten Baracke und habe sämtliche Orientierung verloren, kann auch keine Himmelrichtung mehr bestimmen. „Wir kommen sie abholen“, versprachen wir ihm.

Finden aber weder ihn noch eine alte Baracke in der benannten Straße. Weiter auf Suchaktion finden wir dann das holzbeladene Fahrzeug auf dem Adlergestell vor der ehemaligen Gaststätte warnblinkend in Richtung Grünau stehend.

Danach war alles nur noch ein Klacks. Ein gemütlicher Fischkopf entlud in einer knappen halben Stunde die Holzballen und trat postwendend die Heimfahrt an.
Morgens hatte er bereits fünf Schlachteschweine abgeliefert und sich deshalb etwas verspätet, wie er uns erzählte. Wir bedankten uns bei ihm und wünschten gute Fahrt und ein geruhsames Weihnachtsfest.

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Bereits zwei Tage danach standen zehn Sportfreunde tatkräftig zur Verfügung. Das Wetter konnte nicht besser sein und so ist bereits das Ende eines neuen Stegbaus abzusehen. Bis zum Slippen im Frühjahr 2010 dürfte alles vergessen sein.

Helga Halm, Berlin-Karolinenhof, den 11.12.2009